Ihr Name weckt Neugier, ihr Ruf beeindruckt und ihre Verwendung ist seit Generationen bekannt. Rizinus ist eine jener Pflanzen, die man oft in Erzählungen von Großmüttern, in traditionellen Überlieferungen und in Büchern über Naturheilmittel findet. Doch hinter diesem fast vertrauten Bild verbirgt sich eine kraftvolle Pflanze, die es verdient, verstanden und mit großer Sorgfalt behandelt zu werden. Was also sollten Sie wirklich über Rizinussamen und Rizinusöl wissen?
Rizinuspflanze, eine uralte Pflanze mit traditionellen Verwendungszwecken

Rizinussamen: Faszination… und absolute Wachsamkeit
Rizinusbohnen wecken oft Interesse, da sie in vielen Berichten über traditionelle Praktiken eine wichtige Rolle spielen. Dabei ist es jedoch unerlässlich, einen grundlegenden Punkt zu beachten: Sie dürfen niemals roh verzehrt werden. Ihre Handhabung und Verarbeitung erfordern spezifisches, historisch geregeltes Fachwissen.
Im Sinne eines modernen und verantwortungsvollen Umgangs mit Wohlbefinden werden daher indirekte und sichere Anwendungen bevorzugt, insbesondere in Form von gebrauchsfertigem Rizinusöl, das im Handel erhältlich und ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt ist.
Das heute in Kosmetika verwendete Rizinusöl wird industriell hergestellt, da Rizinussamen extrem giftig sind: Sie enthalten Rizin, eine Substanz, die bereits in sehr kleinen Dosen gefährlich ist.
Die Zubereitung von Speisen zu Hause birgt Risiken, da sie zu Folgendem führen kann:
- unvollständige Neutralisierung von Toxinen,
- Ölverschmutzung,
- Es besteht eine ernsthafte Gefahr durch Kontakt, Einatmen oder versehentliches Verschlucken.
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