
Sowohl die ADA als auch die AHA betonen, dass die frühzeitige Erkennung vaskulärer und neurologischer Symptome unerlässlich ist.
Achten Sie auf Folgendes:
• Kalte Füße oder verminderte Temperatur
Kann auf eine verminderte arterielle Durchblutung hinweisen.
• Schwellungen an Knöcheln oder Füßen
Laut AHA kann anhaltende Schwellung (Ödem) ein Anzeichen für Herzinsuffizienz sein.
• Beinschmerzen beim Gehen (Claudicatio intermittens)
Ein klassisches Symptom der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), das in den AHA-Leitlinien beschrieben wird – Schmerzen, die sich durch Ruhe bessern.
• Langsam heilende Wunden
Die ADA empfiehlt eine sofortige Untersuchung jedes Fußgeschwürs, das sich innerhalb von zwei Wochen nicht bessert.
• Hautverfärbung (blasser, bläulicher oder rötlicher Ton)
Kann auf eine Durchblutungsstörung hinweisen.
Das kumulative Risiko
Die ADA berichtet, dass Menschen mit Diabetes ein deutlich erhöhtes Risiko für Amputationen der unteren Extremitäten haben, insbesondere wenn gleichzeitig periphere Neuropathie und PAVK vorliegen.
Die AHA stellt außerdem fest, dass die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) nicht nur ein Problem der Beine ist – sie ist ein Indikator für eine weit verbreitete Arteriosklerose und erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Dies bedeutet, dass Fußsymptome auf eine umfassendere Herz-Kreislauf-Erkrankung hinweisen können.
Leitlinienbasierte Präventionsstrategien
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