Also wenn der Sommer endlich kommt, und ich das erste Mal beim Einkaufen diese richtig roten, süßen, saftigen Erdbeeren seh, dann weiß ich: Jetzt ist wieder Zeit für mein schnelles Erdbeer-Joghurt-Dessert. Ich schwör’s euch – das ist so leicht gemacht, da braucht man fast nix und es schmeckt wie ein kleines Stück Himmel. Mein Mann fragt jedes Mal, ob das wirklich selbstgemacht ist oder doch aus dem Feinkostladen, haha.
Ich hab das Rezept irgendwann mal in einer Zeitschrift gesehen – aber wie das bei uns Hausfrauen halt so ist, man macht’s dann doch irgendwie anders. Und jetzt ist es mein Klassiker für Gartenpartys, Geburtstage oder wenn einfach mal Besuch spontan vorbeikommt und ich keine Lust hab, stundenlang in der Küche zu stehen. In 2–3 Minuten ist alles grob fertig – ehrlich!
Ich zeig dir heute, wie ich das mache – mit kleinen Tipps und Tricks, wie’s bei mir am besten klappt. Und ein paar Kleinigkeiten, die man beachten sollte, wenn’s richtig lecker werden soll.
Zutaten (für so 6–8 Portionen, kommt bisschen drauf an, wie viel man nimmt):
Menge Zutat
ca. 750 g frische Erdbeeren (schöne reife, am besten vom Markt)
500 g Naturjoghurt (ich nehm den mit 3,5 % oder manchmal griechischen)
400 ml Schlagsahne (kalt, sonst wird sie nicht steif)
2 Päckchen Vanillezucker (die aus der Tüte – oder selbstgemacht)
2–3 EL Zucker (je nach Geschmack, manchmal reicht auch 1)
optional Saft einer halben Zitrone – für den Frischekick
zur Deko ein paar Erdbeerscheiben oder Minzblättchen
So mach ich’s meistens (geht ruckzuck):
1. Erdbeeren waschen und schnibbeln
Ich geb die Erdbeeren erst in ein Sieb, wasch sie unter kaltem Wasser und lass sie kurz abtropfen. Dann kommt das Grün weg – bitte nicht vorher abschneiden, sonst werden sie wässrig! Dann schneid ich sie in kleine Stücke. Wer mag, kann so 100 Gramm in schöne Scheiben schneiden und zur Seite legen für später, zur Deko.
2. Joghurt vorbereiten
Der Joghurt kommt bei mir in eine größere Schüssel. Dann rühr ich den Vanillezucker rein und je nach Süße der Erdbeeren etwas normalen Zucker. Wenn ich ganz motiviert bin, press ich noch eine halbe Zitrone aus – das gibt dem ganzen so eine leichte, frische Säure. Muss aber nicht sein.
3. Sahne schlagen (aber bitte richtig)
Wichtig: Die Sahne muss richtig kalt sein. Ich tu sogar manchmal die Schüssel kurz in den Kühlschrank vorher. Dann mit dem Handmixer steif schlagen – nicht zu lange, sonst wird’s Butter. Sobald sie Spitzen zieht, ist gut.
4. Alles zusammenbringen
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